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Mittwoch, 26. Juli 2017
16.04.2017 08:57 Alter: 101 Tage

Ergebnislisten 44. Osterlauf

Kategorie: Leichtathletik
Von: Daniel Hochmuth

 

Unser Osterlauf, der zweit älteste Osterlauf in Deutschland, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. In diesem Jahr erreichten bei der 44. Auflage knapp 600 Teilnehmer das Ziel in der Faustinastraße auf Höhe der Festhalle. Im Gegensatz zu anderen Volksläufen konnten wir sogar einen Zuwachs - auch im Vergleich zu den beiden Vorjahren mit 510 bzw. 570 Finishern - verbuchen.
Beliebt ist unser Lauf sicherlich wegen der flachen und vermessenen Strecke über 10km und Halbmarathon. Somit werden die Ergebnisse in Bestenlisten geführt und dienen als Qualifikationszeiten. Auch für unsere Organisation und die große Kuchentheke werden wir oft gelobt. Gerade beim letzten Punkt gab es dieses Jahr einige Kritik. Uns ging der Kuchen aus!  …und Helfer fehlten, die nach dem Lauf beim Aufräumen gebraucht werden. Denn „nach dem Lauf ist vor dem Lauf“, wobei wir hier bis zum 17. Dezember, noch etwas Zeit haben. In diesen beiden Punkten müssen wir wieder „besser“ werden.

Das Wetter können wir nicht beeinflussen. Petrus trotzte den Vorhersagen der Wetterfrösche und schickte nur einzelne Regentropfen in Rheinzabern vorbei. Bei ca. 14 Grad blies jedoch der Wind aus Südwest heftig, was deutlich auf der Rappengasse, Kandelerstraße, im Feld nach Hatzenbühl und nach dem Teeuwen-Gebiet in Richtung Jockgrim zu spüren war.

Um 13:30 starteten in Begleitung eines Osterhasen die Schüler auf die 1.000m-Strecke auf der Faustina- und Janusstraße. Wie im Vorjahr lies unser Jakob Blessing nichts anbrennen und lief als Erster in 3:23 Min über die Ziellinie. Schnellstes Mädchen war Mira Helget aus Karlsruhe (4:09 Min.) und das schnellste Mädchen aus Rheinzabern war die zehnjährige Lea Reuter (4:19 Min.). Allein zwanzig Schüler und Schülerinnen vertraten die Farben des TV Rheinzabern.

Um 13:50 Uhr fiel der Startschuss für die 10km. Schnell setzte sich eine Vierergruppe vom Läuferfeld ab. Letztendlich gewann der Elsässer Samir Baala (Vendenheim Athletisme) den Lauf in 32:36 Min.. Der zweite Platz ging ins schöne Heidelberg. Marcus Imbsweiler lief 34:17 Min.. Das Podium komplettierte, knapp geschlagen, ein weiterer Franzose Herve Colin (C.A. Boca Juniors) in 34:18 Min..

Die Zweite der diesjährigen Rheinzaberner Winterlaufserie Veronica Clio Hähnle-Pohl von der TSG Heilbronn gewann in 35:55 Min. die Frauenkonkurrenz. Dahinter fanden die „Vereinsmeisterschaften“ von Spiridion Frankfurt statt. Die Leistungsgruppe des Vereins wollte einfach mal einen schnellen Zehner laufen. Iris Rautenberger (36:52 Min.), Clara Costadura (37:31 Min.), Hanna Rühl (37:56 Min.) Tania Moser (38:05 Min.) und Katharina Rach (39:21 Min.) hießen die Läuferinnen aus der Bankenmetropole, die sich sicherlich auf eine Meisterschaft vorbereiten. Bei dieser Leistungsbreite sind mit Gewissheit Titel zu holen. Vom TV Biberach konnte sich nur Kristin Sander mit 39:20 Min. in diese Phalanx schieben. Einfach toll! Sieben Läuferinnen unter 40 Minuten sind bemerkenswert. Als beste Südpfälzerin lief Luisa Grießbaum aus der Trainingsgruppe von Hans Trauth (TV Herxheim) auch eine sehr beachtliche Zeit. Bei 40.15 Min. blieb für sie die Uhr stehen. „Luisa: die 40-Marke fällt dieses Jahr noch!“

Im Focus der Veranstaltung stand in diesem Jahr der Halbmarathon, zumal hier auch die diesjährige Pfalz-Meisterschaft ausgetragen wurde. Mit 293 Teilnehmern hatten wir 126 Finisher mehr als im Jahr 2016! Von Karlsruhe mit der Stadtbahn schon um 10:00 Uhr angereist war der Afrikaner Semere Gaim. Und er ließ im Trikot der LG Region Karlsruhe nichts anbrennen. In 1:12:20 Stunden gewann er diesen Lauf. Im folgten Christoph Hakenes (LSG Karlsruhe in 1:13:43 Stunden auf Platz 2. Dritter im Einlauf, aber neuer Pfalzmeister, wurde von der TSG Maxdorf, Thomas Schlohmann. Er überquerte nach 1:14:56 Stunden überglücklich die Ziellinie. Benedikt Rieker, der Ultraläufer der LSG Weiher, der letzte Woche noch den Halbmarathon in Maximiliansau gewann, finishte als Vierter in 1:15:20 Stunden vor den beiden nächsten Pfälzern Christian Flügel (TSV Kandel; Zeit: 1:16:13 Stunden) und Philipp Ulrich (TV Bad Bergzabern, Zeit: 1:17:19 Stunden). Bei den Frauen kam zwar die erste Zieleinläuferin Eva Katz aus der Pfalz, aber sie hatte leider nicht rechtzeitig für die Pfalzmeisterschaften gemeldet. In 1:25:49 Stunden gewann sie diesen Lauf und nahm den Siegerpreis mit nach Speyer. Mit Lena Berg (Engelhorn Sports Team) und Lina Scherzer (LAZ Ludwigsburg) gingen die weiteren Preise nach Baden-Württemberg. 1:26:55 bzw. 1:27:25 betrugen ihre Zeiten. Danach kamen die Pfälzerinnen en bloc. Die in Rheinzabern seit vielen Jahren bestens bekannte Josefa Matheis holte sich mit ihren 50 Lenzen den Pfalz-Meisterschaftstitel Halbmarathon 2017. Die Läuferin der TSG Eisenberg benötigte 1:28:28 Stunden. Ihr folgten die amtierende Landesmeisterin im Cross Annika Hock (ABC Ludwigshafen) in 1:29:30 Stunden und Yvonne Jung (RC Vorwärts Speyer) in 1:30:29 Stunden.

Erwähnen wollen wir noch die Leistung der zwanzigjährigen Luisa Estelmann vom TV Hatzenbühl (1:37:25), die liebevoll auf der Strecke von unserem Mittelstreckler und ihrem Bruder Moritz betreut wurde. Im Trikot des TV Rheinzabern waren sechs Läufer am Start, die Meisterschaftsehren erringen wollten. … und es gelang! Annette Johann belegte Platz 1 in der Altersklasse W55 in 1:51:51 Stunden, gefolgt von Birgit Brock Platz 4 der W50 in 1:55:56 Stunden und Annabell Scherff Platz 6 in 1:58:12 Uhr. Nach der Pfalz-Berglaufmeisterschaft W50/W55 belegten sie in gleicher Besetzung nun auch Platz 1 im Halbmarathon! Herzlichen Glückwunsch!

Unsere drei startenden Männer errangen ausnahmslos das Siegerpodest. Andreas Kunsmann kommt immer besser in Fahrt. Er wurde Pfalz-Dritter in 1:24:22 Stunden in der stark besetzten Altersklasse M50. Reinhard Brück errang den zweiten Platz M65 in der Pfalz-Halbmarathon-Wertung in 1:35:34 Stunden und Klaus Hölderich freute sich über den dritten Platz in 1:49:21 Stunden M60. Leider fehlte uns ein weiterer M60-Läufer, sonst hätten wir auch hier einen weiteren Pfalz-Meisterschaftstitel erringen können.

150 Osterlämmer wurden an die Sieger verteilt. Auch dies ist schon über die Grenzen der Südpfalz bekannt und Tradition!.

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Kuchenbäckern und freiwilligen sowie ehrenamtlichen Helfern, insbesondere bei der freiwilligen Feuerwehr Rheinzabern, ohne deren Hilfe wir die Strecke nicht absichern können und beim Roten Kreuz. Ohne diese Unterstützung können wir diese Traditionsveranstaltung nicht mehr ermöglichen. … und damit unsere Gäste aus nah und fern nach dem Lauf auch ihren Kuchen bekommen, benötigen wir zukünftig wieder mehr Kuchenspenden.

 

 

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